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01.01.1900 |

Deutsche Curling Betriebsmeisterschaft mit starker Beteiligung aus dem "Ländle"

In Füssen fand das Finale nach den Ausscheidungen in den Curling Clubs Deutschlands statt. An drei Tagen wurde die Meisterschaft ausgespielt. Es waren insgesamt 16 Teams am Start. Diese kamen aus allen Ecken Deutschlands. Von Hamburg, Chemnitz, Frankfurt, Baden-Baden, Oberstdorf und Schwenningen. Der CC Schwenningen war allein mit vier Teams dabei. Dies waren die Frosties von der R&V Versicherung, Steinel Eisschrubber Fa. Steinel,die Holzwürmer vom Holzbau Lauffer und das Team ALWAaktiv von ALWA. Die Trainingsmöglichkeiten in Schwenningen waren durch die gesperrte Curlinghalle dieses Jahr nicht gegeben. Die Gefahr, dass durch Amoniakaustritt auf der Bahn 2 für den Öffentlichkeitslauf eine Gefährdung eintreten könnte, führte dazu, dass auch die Curlinghalle gesperrt wurde. Der CC Schwenningen hat aber alle Hebel in Bewegung gesetzt um bei der Teilnahme der DM Betriebe mit Teams vertreten zu sein. Aufgrund der Situation ermöglichte uns der Curling Club Schaffhausen ein Turnierwochenende auszurichten. Dies war natürlich auch ein besonderes Erlebnis aller teilnehmenden Teams. Der Curling Club Schaffhausen war sehr überrascht von der Professionalität der Teams. Nach der Austragung konnte der CC Schwenningen vier Teams nach Füssen schicken. Die Teams gaben in Füssen alles und konnten mit zwei Mannschaften unter die ersten drei Plätze kommen. Platz zwei erreichen die Frosties von der R&V Versicherung und Platz drei das Team von ALWAktiv.

Das Team Frosties berichtete nach dem Wochenende ihre Eindrücke:

Es fehlte nur ein End zum Gesamtsieg zum Titel:  

Freitag:
1. Spiel gegen Eintracht Bankfurt aus Frankfurt 17:0 eindeutig wohl das höchste Ergebnis bei einer DM) (6:0 Ends)

2. Spiel hart umkämpft gegen H12 aus Chemnitz mit 3:4 verloren (2:4 Ends)

Samstag:
Spiel gegen Titelverteidiger Eurogate 1 nach 4:0 Rückstand noch mit 5:4 gewonnen, war spannend bis zum letzten Stein (4:2 Ends)

Sonntag:
1. Spiel gegen den NDR aus Hamburg mit 8:2 gewonnen, wobei hier erst im letzten End mit einem 5er Haus alles klar gemacht werden konnte (4:2 Ends)

2. Spiel gegen ALWA mit 9:3 gewonnen, ALWA hat klasse gespielt und konnte 3 Ends schreiben, unter anderem das letzte mit   dem letzten Stein genau auf den Dolly, somit hatten wir dann ein End zu wenig für den Titel J (3:3 Ends)

Für die Holzwürmer reichten zwei Siege auf Platz acht. Die Steinel Eisschrubber gaben Ihr bestes und haben immerhin sieben Ends gemacht. Ein End mehr und sie hätten einen Platz mehr erreicht. Sie landeten leider auf dem letzten Platz. Immerhin ist es eine Motivation weiterzumachen und sich in der nächsten Saison zu verbessern. Es hat als Resümee allen Teams Spaß gemacht und es wurden neue Bekanntschaften geschlossen, was für den Curlingsport üblich ist. Nach dem Spiel sitzen die Teams beieinander und lernen sich kennen und schätzen. Wer weiß, wann man sich mal wieder trifft.

Das Besondere an dem Wochenende war, dass das deutsche Frauen Nationalteam Vorort war und sich um die Teams mit Aufmunterung und Verpflegung gekümmert hat. Dies führte natürlich zu Unmengen an Fotos mit dem Nationalteam um Daniela Jentsch, das erst vor kurzem an der Weltmeisterschaft der Damen teilgenommen hat.

 

 

 


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