Eiskunstlauf

Eislaufen hat, wie alle Ausdauersportarten, positive Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Funktionen, auf das Körpergewicht und die Muskulatur. Darüber hinaus werden durch hochkomplexe Bewegungsabläufe gezielte Impulse zur Entwicklung beider Gehirnhälften und allgemein zu verbesserten koordinativen Fähigkeiten gegeben.

Bei Kindern und älteren Menschen können durch Eislaufen Koordination, Beweglichkeit und Gewandtheit besonders günstig trainiert werden. Durch die erforderliche Koordination der Bewegungen kommt es nicht nur zu einer Stärkung der Beinmuskulatur, sondern auch zu einer Muskelstabilisierung von Bauch und Rücken. Eislaufen führt zu einer Verbesserung der Becken-Hüft-Muskulatur und damit zu einer deutlichen Festigung der Hüftregion des Körpers. Die Stabilisierung besonders von Knie- und Hüftgelenk schützt die knorpeligen Gelenkflächen. Bei älteren Menschen hilft das Eislaufen, dem muskulären Abbau entgegenzuwirken. Aufgrund der harmonischen Bewegung ist Eislaufen äußerst gelenkschonend.

Auch die Nachteile des Eislaufens sollen nicht verschwiegen werden. Verletzungen treten meist durch Stürze und Zusammenstöße auf. Vorwiegend betroffen sind: Hand- und Kniegelenk, Kopf, Ellenbogen und Schlüsselbein. Kältebedingte Muskelverletzungen sind bei mangelndem Aufwärmen möglich.

Eislaufen ist ein Sport, den die ganze Familie gemeinsam ausüben kann. Dabei spielt das Alter keine Rolle. Kleine Kinder ab vier Jahren können bereits selbständig laufen lernen und machen schnell große Fortschritte. Die eindeutig positiven Aspekte des Eislaufens haben dafür gesorgt, dass dieser schöne Sport auch in den Schulen betrieben wird. In manchen Bundesländern hat Eislaufen als Schulsport schon eine lange Tradition. Der Eislaufunterricht muss so gestaltet werden, dass er den Kindern Spaß und Freude an der Sportart vermittelt.

Wichtig für das Erlernen des Eislaufens ist die Wahl geeigneter Schlittschuhe. Entscheidend ist, dass der Fuß einen guten Halt findet, was unabhängig von der Art der Schlittschuhe ist. Ein Kind muss senkrecht auf den Kufen stehen, ohne nach innen und/oder außen zu kippen. Dazu müssen die Schlittschuhe auch richtig gebunden werden. Zu enge Schuhe führen zu kalten Füßen und Schmerzen, zu weite geben nicht den nötigen Halt.

Nur Schlittschuhe mit gut geschliffenen Kufen erlauben ein sicheres Gleiten. Sie geben eine bessere Führung und sicheren Halt. Um den Schliff und die Kufen zu schützen, sollten Kinder beim Gang zur und von der Eisfläche Schoner anlegen.

Ortsansässige Vereine bieten in ganz Baden-Württemberg Schnupperkurse für Anfänger an. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite.

Brigitte Föll

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Bild: Nathalie Weinzierl (Mannheimer ERC)
 
 
 Informationen zur Nathalie Weinzierl
 
geboren:        8. April 1994 in Saarbrücken
Wohnort:        Frankenthal
Schule:           13. Klasse, Karolinen-Gymnasium Frankenthal (Abitur 2013)
Hobbys:          Lesen, Musik hören, Skifahren
Verein:            Mannheimer ERC
Trainer:           Peter Sczypa (Bundestrainer)
Verband:         Landesverband Baden-Württemberg
Kader:             seit 2006 D/C-Kader
                       seit 2010 C-Bundeskader
                       derzeit B-Bundeskader
Erfolge (u.a.) 
                      2006  2. Platz Deutsche Nachwuchs-Meisterschaft
                                1. Platz DEU-Poka
                      2007  2. Platz Deutsche Meisterschaft
                                1. Platz DEU Pokal
                      2008  3. Platz DM
                      2009  3. Platz DEU-Pokal
                      2011  Teilnahme an der Europa-Meisterschaft
                                1. Platz Bavarian Open
                      2012  9. Platz Junioren Grandprix Linz
                                10. Platz Junioren Grandprix Chemnitz